Weich- oder Hartemaille-Pins: Lies den Grafikplan
Vergleiche erhabene Weichemaillekanten und bündige Hartemaille an einem Grafikplan. Kennzeichne Metall, Farbe und Finish vor der Prüfung des Herstellerentwurfs.
Auf dieser Seite
Bei Weichemaille liegt die Farbfüllung gewöhnlich unter dem umgebenden Metall; dessen Kanten fühlen sich erhaben an. Hartemaille wird gefüllt und zu einer Fläche poliert, auf der Emaille und freiliegendes Metall bündig sind. Dieselbe flache Zeichnung kann beide Entwurfsabsichten beschreiben, braucht aber einen eindeutigen Konstruktionshinweis: Eine Farbfläche am Bildschirm sagt der Fabrik nicht, ob sie unter Metall liegen oder bündig enden soll.
Kennzeichne zuerst die Bedeutung der Formen und besprich dann die Oberfläche mit dem Hersteller. „Hartemaille“ zu wählen heißt nicht, Metalllinien aus der Zeichnung zu entfernen. Sie können sichtbar bleiben, obwohl sie nicht mehr über die Farbe hervorstehen.
Lies den flachen Grafikplan vor der Oberflächenwahl
Ein Grafikplan kennzeichnet Außenform, sichtbares Metall und gewünschte Farbflächen des Pins. Er ist eine Draufsicht, kein Querschnitt oder automatisches Fertigungsmodell.
Custom Comets Konstruktionsvergleich beschreibt erhabenes Metall und vertiefte Farbe bei Weichemaille sowie polierte glatte Hartemaille. Diese Beziehungen erklären, warum zwei Pins im flachen Entwurf ähnlich aussehen und sich in der Hand unterscheiden können.
Trenne diese Fragen:
| Frage | Was Plan oder Hinweis kennzeichnen müssen |
|---|---|
| Was ist die äußere Pinkontur? | Geplante Metallsilhouette und tatsächliche Ausschnitte |
| Welche sichtbaren Bereiche sind Metall? | Außenrahmen, Trennlinien und bewusste Metalldetails |
| Welche Flächen erhalten Emaille? | Geschlossene Farbbereiche mit verlangten Farbreferenzen |
| Welche Oberfläche ist gewünscht? | Weichemaille-Relief, bündige Hartemaille oder separat definierte Beschichtung/Effekt |
Ein dunkler Bereich auf einem Referenzbild ist nicht automatisch schwarze Emaille. Er kann sichtbares Metall, Druck, Schatten oder eine Öffnung darstellen. Weise ihm vor der Erscheinungsdiskussion eine Produktionsrolle zu. Unser Leitfaden zu negativem Raum in einfarbigen Logos unterscheidet unbemalte Öffnung und weiß gefüllte Form; ein physischer Pinausschnitt braucht trotzdem eine ausdrückliche Fabrikanweisung.
Erhalte das Metall auch bei bündiger Hartemaille
Vertieft bedeutet, dass die Emailleoberfläche unter dem Nachbarmetall liegt. Bündig heißt, dass die freiliegenden Oberflächen auf derselben gewünschten Höhe enden. Die Begriffe beschreiben die Pinvorderseite, nicht das Vorhandensein einer schwarzen Zeichnungskontur.
WizardPins' Prozesserklärung beschreibt teilweise gefüllte Weichemaillekammern und bis zum umgebenden Metall polierte Hartemaille. Im Hartemaillebeispiel bleibt Metall sichtbar; eine glatte Fläche macht nicht alle Bereiche zu einer durchgehenden Farbe.
Das zählt, wenn Metall zur Figur gehört. Augenbraue, Blattader oder Buchstabentrenner können auch im Hartemailledesign sichtbares Metall sein. Gewünscht ist eine andere Höhenbeziehung zur Nachbaremaille. Lösche sie nicht bloß, damit die flache Datei „glatt aussieht“.
Gezeichnete Glanzlichter oder Schlagschatten sind ebenso wenig zuverlässige Reliefanweisungen. Behalte Präsentationseffekte bei Bedarf in einer Referenzansicht und liefere eindeutigen Plan plus gewünschte Finishbeschreibung.
Folge einem eigenen Plan zu zwei Oberflächenschemata
Wir erstellten einen einfachen Abzeichenplan mit dunklem Metallrahmen, Mitteltrenner und zwei geschlossenen Farbbereichen. Zwei Draufsichten referenzieren dieselbe native SVG-Formdefinition. Ihre Positionen unterscheiden sich, Außenkontur, Trenner und Farbgeometrie nicht.
Unter jeder Draufsicht zeigt ein Schnitt durch beide Farbflächen die geplante Höhenbeziehung. Im Weichemaillequerschnitt liegt Farbe unter der Metalloberkante, im Hartemaillequerschnitt bündig dazu. Passende Farben kennzeichnen die jeweiligen Planbereiche in den Schnitten.

Wir öffneten das SVG erneut, bestätigten die gemeinsame Plandefinition und prüften Querschnittskoordinaten auf vertiefte beziehungsweise bündige Oberflächen. Das Diagramm belegt diese Beziehung in unserer Zeichnung. Es belegt nicht, dass eine Fabrik den exakten Entwurf unverändert in beiden Bauweisen herstellen kann.
Für das Beispiel wurde kein Pin hergestellt oder vermessen. Querschnitte lassen Prozessdetails, Dicke der Metallbeschichtung, gerundete Übergänge und andere lieferantenspezifische Merkmale weg. Sie helfen bei einer klareren Produktionsfrage und ersetzen keinen Herstellerentwurf.
Ergänze eine eindeutige Finishnotiz
Eine brauchbare Übergabe beschreibt das Ziel, ohne Fabrikmaße zu erfinden. Für unseren Plan könnte eine Weichemailleanweisung lauten:
Dunkle Bereiche kennzeichnen sichtbares Metall. Die beiden beschrifteten Bereiche sollen mit den vorgegebenen Emaillefarben gefüllt werden. Gewünscht ist eine Weichemaillefläche mit sichtbar erhabenem Metall über der Emaille, vorbehaltlich der Grafikprüfung der Fabrik. Diese Referenz verlangt keine transparente Beschichtung.
Für Hartemaille kann derselbe Plan mit anderer Konstruktionsnotiz bleiben:
Dunkle Bereiche kennzeichnen sichtbares Metall. Die beiden beschrifteten Bereiche sollen mit den vorgegebenen Emaillefarben gefüllt werden. Gewünscht ist eine polierte Hartemaillefläche mit bündigem freiliegendem Metall und Emaille, vorbehaltlich der Grafikprüfung der Fabrik.
Das sind eigene Beispielnotizen, keine Herstellerzitate oder freigegebenen Produktionsanweisungen. Ergänze tatsächliche Endgröße, Metallfinish, Farbreferenzen, Befestigung und weitere verlangte Auftragsdaten. Die Fabrik kann beim Übertragen auf ihren Prozess Grenzen oder Details ändern.
Die vollständige Einreichungs- und Entwurfscheckliste bietet unser Leitfaden zur Emaille-Pin-Grafikvorbereitung. Dieser Vergleich konzentriert sich auf Planverständnis und Oberfläche und ersetzt die übrige Vorbereitung nicht.
Prüfe Beschichtungen und Druckdetails separat
Eine glatte Oberfläche beweist keine Hartemaille. Alchemy Merch erklärt eine klare Epoxidharzbeschichtung über Weichemaille, die eine glatte glasartige Fläche über der Grundkonstruktion erzeugt. Frage vor einer Prozessbestimmung per Berührung oder Foto, ob Probe oder Angebot diese Beschichtung enthalten.
Beruht dein Entwurf auf freiliegendem erhabenem Metall, ist eine Beschichtung eine separate Entscheidung. Beschreibe das fühlbare Relief und kläre die Wirkung des vorgeschlagenen Finishs darauf. Nimm nicht an, alle als Weichemaille bezeichneten Pins hätten dieselbe abschließende Oberflächenbehandlung.
Alchemy nennt außerdem gedruckte Details für Grafik jenseits gewöhnlicher Metall- und Emailleflächen. Eine feine Markierung braucht deshalb eventuell einen Druckhinweis statt einer zusätzlichen Emaillekammer. Kläre die Finishverträglichkeit, statt jede kleine Farbform stillschweigend zu Emaille zu erklären.
Frage nach Änderungen im Fabrikentwurf
Sende beim Bauweisenvergleich denselben Referenzplan, damit der Lieferant nötige Anpassungen erkennen kann. Bitte um Markierungen verbreiterter Grenzen, vereinigter oder entfallener Flächen, veränderter Schrift und Druckergänzungen. Vergleiche die Interpretation in gewünschter Endgröße.
Wähle nicht anhand einer universellen Preis-, Lieferzeit- oder Haltbarkeitsrangliste. Diese hängen von Anbieter und Bestellung ab. Fordere tatsächliches Angebot und Entwurf für die geplante Kombination. Die relevante Designwahl ist hier vertiefte Farbe mit erhabenem offenem Metall, polierte bündige Fläche oder ausdrücklich definierte Beschichtung beziehungsweise Druckbehandlung.
Bei flachen Logos oder Abzeichen, die nur als Bitmap vorliegen, kann PerfectVectors Emaille-Pin-Workflow sichtbare Konturen als SVG-Kandidaten rekonstruieren. Vergleiche Silhouette, metallartig wirkende Grenzen und kleine Lücken mit der Referenz und weise ihnen dann im Vektoreditor und Fabrikentwurf ihre Produktionsbedeutung zu. Vektorisierung weiß nicht, welche dunkle Fläche Metall sein soll, erzeugt kein Reliefmodell und genehmigt kein Finish. Unser Demonstrationsplan wurde ohne Nachzeichnung direkt erstellt.
Bewahre vorhandene native Vektormaster. Zur Quellrekonstruktion vergleicht der Logovektorisierungsleitfaden Nachzeichnen und Neuzeichnen. Eine getreue Pfadkontur und richtige Fertigungsinterpretation sind separate Prüfungen. Die Dateiendung auf SVG zu ändern klärt keine Konstruktion.
FAQ
Bedeutet Hartemaille, dass es keine Metallkonturen gibt? Nein. Freiliegendes Metall kann sichtbar bleiben und bündig mit Emaille enden. Erhalte die geplanten Metallgrenzen im Plan und definiere die Bauweise separat.
Kann dieselbe Grafik für Weich- und Hartemaille verwendet werden? Derselbe flache Plan kann beide gewünschten Entwürfe vermitteln, wie unser Diagramm zeigt. Das garantiert keine identische Fertigungsgeometrie. Lass die Fabrik nötige Änderungen je Bauweise kennzeichnen und prüfe ihren Entwurf.
Kann ein Weichemaille-Pin glatt sein? Ja. Transparente Epoxidbeschichtung kann Weichemaille bedecken und eine glatte Fläche erzeugen. Kläre diese Behandlung, statt die Bauweise nur am Gefühl zu bestimmen.
Quellen
- Custom Comet: Weich- versus Hartemaille-Pins — Erhabene/vertiefte Weichemaillekonstruktion und poliertes Hartemaillefinish.
- WizardPins: Weich- versus Hartemaille-Pins — Füll- und Polierbeziehungen mit weiterhin sichtbarem Metall.
- Alchemy Merch: Emaille-Pins, hart oder weich — Oberflächenbeziehungen, optionale Epoxidbeschichtung und gedruckte Details.
Du arbeitest mit einem flachen Bitmap-Abzeichen? Erstelle und prüfe einen SVG-Kandidaten, kennzeichne Metall- und Farbrollen und sende den geprüften Plan mit eindeutiger Finishnotiz für den Herstellerentwurf.
Mehr aus dem Blog

Welches Dateiformat braucht ein Logo? Ein Leitfaden nach Einsatzzweck (und was du tust, wenn du nur ein PNG hast)
Welches Logo-Format für Web, Druck oder Stickerei, in einer Entscheidungstabelle, plus wie du einen Vektor-Master rettest, wenn du nur noch ein PNG hast.

Gobo-Trapezverzerrung: Prüfe die Projektionsgeometrie
Unterscheide eine trapezförmige Gobo-Projektion von einem beschädigten Logo. Prüfe ein eigenes Projektionsbeispiel und bereite die nötigen Lieferantenmaße vor.
